Glossar

CTR – Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate (CTR) misst, wie oft auf einen Link geklickt wird – im Verhältnis zur Anzahl der Anzeigen oder Impressionen.

Definition

Die Click-Through-Rate (CTR) gibt das Verhältnis von Klicks zu Impressionen an. Sie ist eine zentrale Kennzahl im Online-Marketing – sowohl in der Suchmaschinenoptimierung (organische CTR) als auch in bezahlten Kampagnen (Paid Search, Display, Social Ads).

Berechnung

CTR = (Klicks / Impressionen) × 100

Beispiel: Eine Google-Anzeige wird 5.000 Mal eingeblendet und 150 Mal geklickt → CTR = 3 %. Im Schnitt liegen gute Google-Search-CTRs bei 3–5 %, bei sehr passgenauen Suchbegriffen auch deutlich darüber.

CTR in unterschiedlichen Kanälen

  • Google Ads (Search): 2–6 %, abhängig von Branche und Anzeigenposition
  • Display-Werbung: oft unter 0,5 %
  • Meta/Facebook Ads: 1–2 %
  • Organische Suche: stark abhängig von Position – Platz 1 oft über 25 %, Platz 10 unter 3 %
  • E-Mail-Marketing: 2–5 % bei gut segmentierten Listen

CTR verbessern

Eine niedrige CTR ist meistens ein Botschafts- oder Targeting-Problem. Hebel: prägnantere Anzeigentitel, stärkerer CTA, bessere Bildwahl, Strukturierte Daten (Sterne, Preise) in der organischen Suche, und vor allem: relevantere Zielgruppen-Ansprache. Achtung – eine hohe CTR ist nicht automatisch gut: wenn die Conversion Rate dahinter mau ist, kostet das nur Geld.

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